Technikzentrum

Aktionstage 2014
immer freitags
vom 08.02 bis zum 19.07
14:00 - 16:30 Uhr

Kinderaktionen - Bauen und Werken

Für Erwachsene - ,,Erzähl-Café´´

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Zigarrenfabrik


Zwischen 1885 und 1890 errichtete der Landwirt Waltke (Benten) die Zigarrenfabrik auf einem seiner Grundstücke. Bis zum Verkauf, welcher nach 1900 stattfand, waren der Landwirt und seine Familie im Zigarrengeschäft tätig. Der erste nachgewiesene Besitzer, die Cigarren-Fabrik Rodenberg & Buhrmester, blieb bis etwa 1930 Eigentümerin der Fabrik. Einige gewinnbringende und produktive Jahre später wurde die Fabrik an ein schon damals bekanntes und erfolgreiches Unternehmen, ‚‚The Cigar Company Arnold André’’, verkauft. Unter der Leitung des Konzerns wurde das Gebäude für die Produktion von Zigarren bis zum Zweiten Weltkrieg genutzt.

Während des Zweiten Weltkrieges jedoch konnte kein Deckblatt für die Herstellung der Zigarren geordert werden, daher wurde die Fabrik an das Unternehmen Peschke Flugzeug-Werkstätten GmbH vermietet. Firma Peschke, die in Düsseldorf gegründet und nach Minden umgezogen war, hat während des Krieges auch Flugzeuge für die Wehrmacht hergestellt; unter anderem bekamen sie 1944 einen Auftrag vomOberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring, zur Herstellung von 20 Horten H VII Maschinen. Die Zigarrenfabrik wurde als Lager für Flugzeugteile genutzt.

Nach Ende des Krieges wurde das Gebäude im Februar 1946 von der Firma Schäferbarthold, die Kfz-Teile und Zubehör verkauften und gezwungenermaßen ihren Standort in Porta Westfalica verlassen mussten, bis 1948 gemietet. Ein Jahr nachdem Schäferbarthold ausgezogen war und die Produktion der Zigarren wieder im vollen Umfang lief, wurde ein Teil des Gebäudes untervermietet. Die Hutstofffabrik Schild kam aus Guben in der Niederlausitz und mietete von 1949 bis 1952 den zweiten Stock der Fabrik, während der Rest weiterhin zur Fertigung der Zigarren Marke André genutzt wurde.

In den 50er Jahren wurde die Produktion in der Zigarrenfabrik eingestellt und das Gebäude durch den André Konzern von 1959 bis 1963 als Lagerhalle für Tabak verwendet. Dies war die letzte Nutzung in der Zigarrenindustrie. Firma Rido von Richard Dohse & Sohn, die die Fabrik von Arnold André 1963 erwarb, stellte dort bis ca.1980 Kalender in Handarbeit her. Zunehmend wurden jedoch maschinell produzierte Kalender bevorzugt, daher wurde die Fabrik bis etwa 1990 nur noch als Lager genutzt. Anschließend vermietete Herr Dohse die dazu geeigneten Räume einige Jahre als Wohnfläche.

Im Jahr 2009, nach 15 Jahren des Leerstands, wurde die Zigarrenfabrik von Frau Karin Ressel gekauft. Frau Ressel verpachtete das Gebäude an das Technikzentrum Minden-Lübbecke e.V.. Der Verein begann schon während der Renovierungs- und Sanierungsarbeiten mit dem Aufbau einer ‚,Fabrik für Bildung und Kultur‘‘. Im Jahr 2010 erhielt das Gebäude Denkmalstatus.

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